12.04.2010   Am 12. April 2010 konnten wir die kantonale Volksinitiative "Umwelt statt Vorschriften"  mit rund 10'000 Unterschriften einreichen. Sie wurde nötig, nachdem Regierungs- und Kantonsrat mein dringliches Postulat ablehnten, wenigstens vom Staat unterstützte Sanierungen von einer zweiten Baubewilligung zu befreien. Die fast 10'000 Unterschrfiten zeigen klar, dass wir damit den Nerv der Bevölkerung getroffen haben.

Die FDP leistet damit einen liberalen Beitrag zum Klimaschutz jenseits von emotionalisierter und leerer Öko-Symbolik.

Jede energetische Sanierung reduziert den CO2-Ausstoss massiv und leistet so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Es ist für die FDP deshalb unverständlich, weshalb der Kanton Zürich energetische Sanierungen mit Millionen von Franken  subventioniert, gleichzeitig aber die Zürcherinnen und Zürcher auf einen zermürbenden Spiessrutenlauf durch die Ämter schickt. Echter Umweltschutz beinhaltet deshalb auch die Beseitigung von unnötigen Hürden im Planungs- und Baugesetz für alle, die auf Ressoucenschonung und Energieeffizienz bei ihren Gebäuden setzen. Die hohe Anzahl von Unterschriften zeigt, dass der Bürokratiefrust beim energetischen Sanieren in der Bevölkerung gross ist.

Wer sein Haus energiesparend umbauen will, soll dies inskünftig unbürokratisch tun können: Dies ist der Kern der kantonalen Volksinitiative "Umweltschutz statt Vorschriften." Mit der Revision des Planungs- und Baugesetzes soll der Förderung von Energieeffizienz Vorschub geleistet werden. Häuser verbrauchen knapp die Hälfte der Energie. Deshalb hat die FDP den Hebel dort angesetzt, wo das grösste Einsparpotential vorhanden ist. Weniger Hürden bedeuten mehr Gebäudesanierungen und mehr Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie. Damit wird nicht nur Gutes für die Umwelt getan, sondern es werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Mit diesem Ansatz wird die FDP ihrer Forderung nach "Umweltschutz statt Öko-Symbolik" gerecht. 

Die Gebäudesanierungsinitiative ist Teil des Projektes "Bürokratieabbau jetzt!". Die FDP will, dass sich die Leute engagieren können und nicht durch sinnlose Vorschriften daran gehindert werden.

 Das Co-Präsidium haben Carmen Walker Späh, Gabriela Winkler und Beat Walti inne.
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