14.09.2006   

Unlängst in einer Reihe junger Frauen stellte sich die Frage, warum in einer Studie der Universität Genf mehr als die Hälfte der Altersgenossinnen angaben, sie würden gerne Kinder haben und sie zu Hause selber betreuen. Die Antwort kam rasch und ernüchternd. „Wir sehen doch, wie anspruchsvoll es ist, Kinder und Beruf zu verbinden. Es ist doch viel bequemer, zu Hause zu bleiben.“

Das Argument ist schlagend. Bequemlichkeit statt Freiheit, Selbstverwirklichung und Teilhabe an der Macht. Kurzsichtige Bequemlichkeit statt Ideale.
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24.06.2006   25 Jahre Gleichstellungsartikel, 15 Jahre Frauenstreiktag und eine Bundesrätinnenwahl fast ohne Misstöne. Grund zum Jubel?

18,8% mehr Scheidungen 2005 gegenüber 2004. 9 von 10 Ehen werden auf gemeinsames Begehren der Ehegatten geschieden. 1 Drittel der Eheschliessungen sind Zweit- oder Drittehen. Grund zur Besorgnis?

Unverändert tiefe Geburtenraten der Schweizerinnen (1,2%), etwas höhere, aber auch im europäischen Durchschnitt liegende Geburtenraten bei ausländischen Frauen. Steigende Lebenserwartung für Männer und Frauen (83,9 Jahre). Grund zur Freude?

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11.02.2004   Ein 6. schweizerischer Frauenkongress ist angekündigt. 8 Jahre nach dem letzten. Ein Zeichen dafür, dass die 80 wichtigsten Resolutionen von 1996 bereits in die gesellschaftliche und politische Realität umgesetzt sind? Wer wäre in der Lage, auch nur 10 davon freihändig zu zitieren? Von den Themen und Zielen der jetzigen Initiantinnen ist noch wenig bekannt. Zu befürchten ist, dass Wut und Aktionszwang nach den Protesten wegen der Bundesratswahlen vom 10. Dezember letzten Jahres die Ratgeber sind. Sie eignen sich sowenig wie Angst, um wegweisend zu wirken.
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